Pit Przygodda
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Nach dem Split der Hamburger Kitty-Yo - Band “Go Plus” 2004 legt Songschreiber Pit Przygodda 2005 sein erstes Solo-Album vor. Allerdings kein "klassisches" Solo-Album, sondern ein Album mit Filmmusik.
Denn was bisher nahezu unbekannt war: Pit Przygodda schreibt inzwischen schon seit fast zehn
Jahren kontinuierlich Filmmusik für Independent-Filme und hat sogar selbst Anfang der 90er Jahre Experimentalfilme hergestellt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass bereits zum
letzten "Go Plus"-Album festgestellt wurde, dass es dort Songstrukturen gibt, die wie Filmmusik arrangiert sind: "The soundtrack of their lives. Da treffen Harmonien der Sechzigerjahre auf dezente Siebziger-Fingerfertigkeit, und Achtziger-Synthie-Sounds werden von einem elektronisch geschulten, spartanischen Groovegerüst aufgefangen." (SPEX)
Die vertonten Filme bewegen sich im Feld von experimentellen Dokumentarfilm über Animationsfilm bis hin zum Kurzspielfilm, liefen auf verschiedenen Festivals im In- und Ausland (u.a. BERLINALE, SARAJEVO-FILM-FESTIVAL, NYON-FILMFESTIVAL) und auf verschiedenen Fernsehsendern (u.a. ARTE, BR, ZDF, CANAL+) und wurden mehrfach preisgekrönt (u.a. FIPRESCI-PREIS, 3SAT-PREIS FÜR DOKUMENTARFILM)
Auf "Schein an" liegt jetzt erstmals eine Auswahl der Stücke vor, die sich vor allem an Songstrukturen orientieren. Aufgenommen wurde alles im heimischen Studio in Hamburg. Pit Przygodda eröffnet auf "Schein an" ein weites musikalisches Feld, das von Blues im "Talk Talk"-Stil bis hin zu klassisch-romantischer Musik à la Mendelsohn-Bartoldy reicht. Neben der Fülle des musikalischen Materials fasziniert vor allem aber Pit Przygoddas Unbeschwertheit und Unbekümmertheit mit der er Volksmusik neben Synthie-Metal, Hammond-Orgel-Feierabend-Bier-Musik, A-Capella-Chorwerk oder 80er Jahre Pop stellt, singt und spielt. Und weiter erstreckt sich das musikalische Spektrum vom morbid-jazzigen Song "Angel" bis hin zum casioiden "Manage".
Unterstützt wird Pit Przygodda u.a. von der Songschreiberin und Sängerin Geka, die den Titeln "Schein an", "Angel" und "Nation-Hymne" ihre Stimme leiht. Geka hat im Januar 2006 ihr erstes Solo-Album "Station" auf dem Kölner Label "Le Pop" veröffentlicht.
Komponiert hat Pit Przygodda u.a. für die Filme „13 ou 14“ (2004), "Bye Bye Tiger" (2003), "Dezember" (1999), "Höhlenmaler" (2001) und "November" (1998) jeweils von Jan Peters; "Fresh Art Daily" (2004) von Thomas Schlottmann und Andy Geiger; "Eremit" (2004) und "Manage" (1996) von Tobias Sandberger; "Das Kuckucksei" (2004), "Wahlverwandtschaften" (2004), "Czarna" (2000/2005) und "Mooman" (1997) jeweils von Nils Loof; "Wal unter Palmen" (2004), "Das Milchgott-Exil" (2004) von Eva-Maria Kitzler und "Lebensgeister" (2004) von Jörn Staeger.
http://www.jpprzygodda.kulturserver.de
http://www.goplus.kulturserver-hamburg.de
Kontakt:
pitprzygodda@on-line.de